Paul-Ehrlich-Schule


Nach dem 2. Weltkrieg ging aus der damaligen städtischen Berufsschule 12 die heutige Paul-Ehrlich-Schule hervor. Sie vereinte damals noch den kaufmännischen, gewerblichen, naturwissenschaftlichen-technischen und hauswirtschaftlichen Zweig. 1969 verselbständigte sich der kaufmännische Bereich zur KB 6 (heute Ludwig-Erhard-Schule). Bis 1976 waren die einzelnen Zweige noch in drei verschiedenen Gebäuden untergebracht, bis der Neubau alle Zweige unter einem Dach vereinte. 1981 wurde dann der Erweiterungsbau mit chemischem Technikum, Elektro-Fachräumen, einer Turnhalle und einer Tiefgarage eingeweiht.
 
Die Schule wurde 1959 nach dem Naturwissenschaftler und Serologen Paul Ehrlich benannt, der als Mitarbeiter der damaligen Farbwerke Hoechst große Erfolge hatte (Nobelpreis 1908).
 
Die an der Schule eingerichteten Bildungsgänge in der Berufsschule, in der Fachschule für Technik und in der Fachoberschule dienen vorwiegend der Qualifizierung bzw. Weiterbildung für labortechnische und produktionstechnische Berufe in der chemischen und in der pharmazeutischen Industrie. Sie bilden unseren fachlichen Schwerpunkt und prägen das Profil der Paul-Ehrlich-Schule als naturwissenschaftlich-technische berufsbildende Schule. Unterstrichen wird die fachliche Ausrichtung der Schule noch durch folgende Besonderheiten:
  • Die Paul-Ehrlich-Schule ist hessenweit die größte berufliche Schule für das Berufsfeld Chemisch-physikalische Technik und Biotechnik (Berufsfeld 05)
  • Weiterbildungsangebote der Fachschule in der Fachrichtung Biotechnik und in der Fachrichtung Chemietechnik/Fachrichtung Produktionstechnik gibt es hessenweit nur an der Paul-Ehrlich-Schule
  • Das an der Paul-Ehrlich-Schule eingerichtete Technikum für die Chemische Technik/Verfahrens-technik ist bezüglich seiner Größe und industriemäßigen Ausstattung für eine staatliche Schule einmalig in Deutschland.